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Einladung zur Pro_feministischen Akademie 2021 (online)

12.-14. und 26.-28. November 2021

Es gibt zwei Varianten der Teilnahme, in denen die Treffen entweder kompakt an beiden Wochenenden konzentriert oder aber flexibel im Zeitraum zwischen den Wochenenden verteilt werden können. Details siehe unten.

---- bitte an Freund_innen und über kleine Verteiler weiterleiten ----

Kurzfassung
Die pro_feministische Akademie ist ein mehrtägiger Lernraum ohne universitären Hintergrund. Dieses Jahr findet sie online statt. Alle können teilnehmen. Die Teilnehmenden werden nach ihren Wünschen in kleine Gruppen eingeteilt und überlegen sich selbst mit welchen Themen im Bereich Feminismus, Männlichkeit, Patriarchat sie sich beschäftigen. Zu vielen Themen gibt es Anleitungen wie sich mit ihnen beschäftigt werden kann (z. B. Texte und Fragen). Für die Teilnahme musst du dich anmelden. Die Akademie kostet Geld, aber du kannst auch teilnehmen, wenn du nicht genug Geld hast.

Worum gehts?
Es geht um Feminismus, um Patriarchat und um geschlechtliche Gewordenheit. Die profem_inistische Akademie ist keine Akademie im Sinne einer Hochschule. Obwohl Teile ihrer Inhalte eher theoretisch sind, bietet sie einen Raum dafür, uns mit unseren biografischen Hintergründen und persönlicher Einbindung in patriarchale Strukturen auseinanderzusetzen. Wir wollen feministische Theorien und die Reflexion über persönliche Verstrickungen und Haltungen im Patriarchat miteinander in Verbindung bringen und uns dadurch bewusster darüber werden, was unsere Möglichkeiten sind, feministische Kämpfe zu kämpfen oder sie als Verbündete zu unterstützen. Dabei widersprechen wir den aktuellen (reformistischen) Tendenzen zu „neuen Männlichkeit(en)“ und deren Identitätssuche.
Von Profeminismus ist häufig da die Rede, wo sich Personen – oft cis- und endogeschlechtliche Männer – nicht das Wort „Feminismus“ aneignen wollen, weil sie zum Beispiel aus ihrer Position heraus eine bestimmte Form patriarchaler Gewalt nicht erfahren oder weil sie bestimmte feministische Kämpfe nicht kämpfen. Wir als zum Teil cis-endo-männliche Vorbereitungsgruppe der Akademie knüpfen an diesen Gedanken an. Die Akademie soll beides stärken: Feminismus und Profeminismus. Wie die zweigeschlechtliche Ordnung ist aber auch diese Unterteilung brüchig, deshalb wandert ein dynamischer Unterstrich durch das „profemin_istisch“.
Als cisgeschlechtlich werden Menschen bezeichnet bei denen die eigene Geschlechtsidentität mit dem bei Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt. Cis bedeutet nicht-trans*. Als endogeschlechtlich werden Menschen bezeichnet, die nicht inter*sex/ -geschlechtlich sind, die also nie mit der medizinischen Norm konfrontiert wurden (z.B. in Form von Genitalverstümmelung), ihr Körper sei keinem binären Geschlecht zuzuordnen.

Wer ist eingeladen?
Alle, die sich für die Themen interessieren und einen emanzipatorischen Anspruch haben. Sechs ähnliche Akademien haben seit September 2015 bereits stattgefunden. Es ist keine Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Akademie, schon an einer der vorherigen teilgenommen zu haben.
Anmerkung:
Sowohl in den bisherigen Orga-Gruppen als auch bei den Akademien selbst waren viele Cis-endo-Männer. Ein inhaltlicher Schwerpunkt war und ist Männlichkeit, auch wenn es eine Verschiebung hin zu mehr Inhalten gab, die andere Geschlechtlichkeiten/Geschlechtsidentitäten sowohl mehr betreffen als auch mehr thematisieren. Einerseits soll die Akademie einen Raum für Frauen, Lesben, Inter*-, Nicht-binäre, und Trans*personen bieten, in dem sie sich gut mit eigenen (Lern-) Schwerpunkten mit den Inhalten auseinandersetzen können. So gibt es auch die Möglichkeit, Bezugsgruppen ohne Cis-endo-Männer zu bilden. (Mehr zu den Bezugsgruppen im Folgeabsatz.) Andererseits ist die Akademie ein Raum, in dem sich auch Cis-endo-Männer mit starkem Selbstbezug mit Feminismus und Patriarchat auseinandersetzen. Was von FLINTA*-Personen oft mit guten Gründen als spannungsreich und/oder ermüdend erlebt wird. In diesem Widerspruch bewegt sich die Akademie seit ihrer Entstehung.

Konzept/Tagesablauf
Die Akademie ist kein Workshop und beinhaltet keine Workshops. Womit sich die Teilnehmenden auseinandersetzen, bestimmen sie maßgeblich selbst.
Zu Beginn der Akademie bilden wir kleine Bezugsgruppen von drei bis fünf Personen. Dabei werden Sprachkenntnisse, Bedürfnisse nach geschlechterspezifisch zusammengesetzten Gruppen, Themenpräferenz und weitere Bedürfnisse berücksichtigt. In den Bezugsgruppen verbringen die Teilnehmenden den Großteil der Akademie.
Aber wir treffen uns auch in der Großgruppe für die Morgenrunde, angeleitete Körperarbeit und den Austausch zwischendurch.
Methodischer Kernbestandteil der Akademien sind die Puzzleteile. Diese sind eine Reihe vorbereiteter Texte und Methodenvorschläge, von denen jede Bezungsgruppe im Verlauf der Akademie mehrere auswählen und bearbeiten kann.
Falls es in den Bezugsgruppen zu Fragen oder Problemen kommt, könnt ihr das Orga/Emocare-Team während des Akademiezeitraums per Telefon erreichen.

Inhalte
Wie in der Vergangenheit wird es unter anderem Puzzleteile zu folgenden Themen geben: Sexualität, Rape Culture, Oberkörperfrei, Profeministische Männergruppen, Trans*-Verbündetenschaft, Maskulinität und Emotionen, Reproduktionsarbeit, Beziehungsarbeit & emotionale Arbeit, Elternschaft, Homofeindlichkeit und männliche Abspaltung von Weiblichkeit, Geschlecht, Alkohol- & Drogenkonsum, Umgang mit Gewalt.
Einen Einblick in die Inhalte vergangener Akademien findet ihr hier: http://profeministischeakademie.blogsport.de/material/

Zeit und Ort
Die Akademie findet dieses Mal online statt. Es ist wichtig, dass ihr an der gesamten Akademie teilnehmt, um einen möglichst intensiven Prozess zu ermöglichen. Um verschiedenen Menschen das Dabei-Sein zu ermöglichen, wird es zwei Varianten geben, an dieser Akademie teilzunehmen.

1) In der flexiblen Variante gibt es einen gemeinsamen Anfangs- und Kennenlernprozess am Freitag Abend und Samstag des 1. Wochenendes. Hier werden die Bezugsgruppen gebildet. Diese Bezugsgruppen treffen sich dann in den folgenden 14 Tage selbstständig zu ca. 4 Terminen und bearbeiten die von ihnen gewünschten Themen. Nach 14 Tagen gibt es einen gemeinsamen Wiedereinstiegs-/Abschlussprozess am Freitag Abend und Sonntag.
Ablaufplan:
– Freitag, 12.11.2021, 18:30 – 21:00 Uhr: Einführung in das Akademiekonzept
– Samstag, 13.11.2021, 9:00 – 18:00 Uhr: Kennenlernen, 1. Bezugsgruppenphase; + 20:00 Uhr Vortrag
– ca. 4 selbstständige Treffen in der Bezugsgruppe in der Zeit von Sonntag 14.11.2021 bis Samstag 27.11.2021
– Freitag, 26.11.2021, 18:30 – 21:00 Uhr: gemeinsamer Wiedereinstieg ins Wochenende
– Sonntag, 28.11.2021, 10:00 – 16:00 Uhr : Abschlussprozess

2) In der kompakten Variante gibt es den gleichen gemeinsamen Anfangs- und Kennenlernprozess am Freitag Abend und Samstag des 1. Wochenendes und zusätztlich am Sonntag feste Zeiten für die Bezugsgruppenarbeit und weiteres Programm. Am Wochenende zwei Wochen später gibt es am Freitag Abend einen gemeinsamen Wiedereinstieg, am Samstag feste Zeiten für die Bezugsgruppen und am Sonntag den gemeinsamen Abschlussprozess mit Variante 1.
Ablaufplan:
– Freitag, 12.11.2021, 18:30 – 21:00 Uhr: Einführung in das Akademiekonzept
– Samstag, 13.11.2021, 9:00 – 18:00 Uhr: Kennenlernen, 1. Bezugsgruppenphase; + 20:00 Uhr Vortrag
– Sonntag, 14.11.2021, 10:00 – 16:00 Uhr: Bezugsgruppenphasen
– Freitag, 26.11.2021, 18:30 – 21:00 Uhr: gemeinsamer Wiedereinstieg
– Samstag, 27.11.2021, 09:00 – 18:00 Uhr: Bezugsgruppenphasen
– Sonntag, 28.11.2021, 10:00 – 16:00 Uhr: Abschlussprozess

In beiden Varianten seid ihr Teil der selben Akademie.

Technische Vorraussetzungen
Die Akademie wird über das Video-Chat-Tool Zoom stattfinden. Dafür braucht ihr einen guten Internetanschluss und einen Computer mit der installierten Zoom-Desktop-App, einer Kamera sowie Mikrofon und Kopfhörer.

Kosten
Wir beantragen Fördermittel für die entstandenen Kosten (Honorare, technische Infrastruktur), können aber noch nicht sagen, wie hoch die Kosten dieses Mal sein werden. Wir rechnen mit ca. 60€ pro Person. Unabhängig von der Höhe der Gesamtkosten wird es ein solidarisches Prinzip geben, sodass jede_r teilnehmen kann, auch wenn die eigenen finanziellen Mittel begrenzter sind.


Anmelden

… könnt ihr euch per Mail an profemak(at)riseup.net. Der Zeitraum für Anmeldungen endet am Montag, den 25.10.2021. Meldet euch aber bitte so früh wie möglich an, damit wir besser kalkulieren und rechtzeitig noch breiter einladen können.
Bitte plant euch genug Zeit ein um an allen gemeinsamen Terminen und denen eurer Bezugsgruppe dabei sein zu können.

Bitte teile uns bei der Anmeldung mit:
1. ob du dich für die flexible (Variante 1) oder die kompakte (Variante 2) anmelden möchtest.
2. ob du ein cis- und endogeschlechticher Mann bist – wir erfragen dies, um festzustellen, wie viele cis- und endogeschlechtliche Männer im Verhältnis zu FLINTA*-Personen da sein werden und diese Verteilung auf Anfrage nennen zu können (Definition oben)
3. und was du sonst noch brauchst, um dich wohl zu fühlen.

Fragen?
Schreibt uns an: profemak(at)riseup.net (PGP-Schlüssel auf Schlüsselservern)

Einladung zur Pro_feministischen Akademie 2020

29. Mai bis 03. Juni 2020 in der Nähe von Erfurt

---- English version below ----
---- bitte an Freund_innen und über kleine Verteiler weiterleiten ----

Worum gehts?
Es geht um Feminismus, um Patriarchat und um geschlechtliche Gewordenheit. Die profem_inistische Akademie ist keine Akademie im Sinne einer Hochschule. Obwohl Teile ihrer Inhalte eher theoretisch sind, bietet sie einen Raum dafür, uns mit unseren biografischen Hintergründen und persönlicher Einbindung in patriarchale Strukturen auseinanderzusetzen. Wir wollen feministische Theorien und die Reflexion über persönliche Verstrickungen und Haltungen im Patriarchat miteinander in Verbindung bringen und uns dadurch bewusster darüber werden, was unsere Möglichkeiten sind, feministische Kämpfe zu kämpfen oder sie als Verbündete zu unterstützen.
Von Profeminismus ist häufig da die Rede, wo sich Personen – oft cis- und endogeschlechtliche Männer – nicht das Wort „Feminismus“ aneignen wollen, weil sie zum Beispiel aus ihrer Position heraus eine bestimmte Form patriarchaler Gewalt nicht erfahren oder weil sie bestimmte feministische Kämpfe nicht kämpfen. Wir als zum Teil cis-endo-männliche Vorbereitungsgruppe der Akademie knüpfen an diesen Gedanken an. Die Akademie soll beides stärken: Feminismus und Profeminismus. Wie die zweigeschlechtliche Ordnung ist aber auch diese Unterteilung brüchig, deshalb wandert ein dynamischer Unterstrich durch das „profemin_istisch“.
Als cisgeschlechtlich werden Menschen bezeichnet bei denen die eigene Geschlechtsidentität mit dem bei Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt. Cis bedeutet nicht-trans*. Als endogeschlechtlich werden Menschen bezeichnet, die nicht inter*sex/ -geschlechtlich sind, die also nie mit der medizinischen Norm konfrontiert wurden (z.B. in Form von Genitalverstümmelung), ihr Körper sei keinem binären Geschlecht zuzuordnen.

Wer ist eingeladen?
Alle, die sich für die Themen interessieren und einen emanzipatorischen Anspruch haben. Sechs ähnliche Akademien haben seit September 2015 bereits stattgefunden. Es ist aber keine Voraussetzung für die Teilnahme an der sechsten Akademie, an einer der vorherigen teilgenommen zu haben.

Anmerkung:
Sowohl in den bisherigen Orga-Gruppen als auch bei den Akademien selbst waren viele Cis-endo-Männer. Ein inhaltlicher Schwerpunkt war und ist Männlichkeit, auch wenn es eine Verschiebung hin zu mehr Inhalten gab, die andere Geschlechtlichkeiten/Geschlechtsidentitäten sowohl mehr betreffen als auch mehr thematisieren. Einerseits soll die Akademie einen Raum für Frauen, Lesben, Inter*-, Nicht-binäre, und Trans*personen bieten, in dem sie sich gut mit eigenen (Lern-) Schwerpunkten mit den Inhalten auseinandersetzen können. So gibt es auch die Möglichkeit, Bezugsgruppen ohne Cis-endo-Männer zu bilden. (Mehr zu den Bezugsgruppen im Folgeabsatz.) Andererseits ist die Akademie ein Raum, in dem sich auch Cis-endo-Männer mit starkem Selbstbezug mit Feminismus und Patriarchat auseinandersetzen. Was von FLINT*-Personen oft mit guten Gründen als spannungsreich und/oder ermüdend erlebt wird. In diesem Widerspruch bewegt sich die Akademie seit ihrer Entstehung.

Konzept/Tagesablauf
Die Akademie ist kein Workshop und beinhaltet keine Workshops. Womit sich die Teilnehmenden auseinandersetzen, bestimmen sie maßgeblich selbst. Zu Beginn der Akademie bilden wir kleine Bezugsgruppen von drei bis fünf Personen. Dabei werden Sprachkenntnisse, Bedürfnisse nach geschlechterspezifisch zusammengesetzten Gruppen, Themenpräferenz und weitere Bedürfnisse berücksichtigt. In den Bezugsgruppen verbringen die Teilnehmenden einen großen Teil des Tages, es gibt aber auch Zeiträume, in denen wir als Gesamtgruppe zusammenkommen, und Zeit, um sich zurückzuziehen.
Methodischer Kernbestandteil der Akademien sind die Puzzleteile. Dies sind eine Reihe vorbereiteter Texte und Methodenvorschläge, von denen jede Kleingruppe im Verlauf der Tage mehrere auswählen und bearbeiten kann.

Inhalte
Wie in der Vergangenheit wird es unter anderem Puzzleteile zu folgenden Themen geben: Sexualität, Rape Culture, Oberkörperfrei, Profeministische Männergruppen, Trans*-Verbündetenschaft, Maskulinität und Emotionen, Reproduktionsarbeit, Beziehungsarbeit & emotionale Arbeit, Elternschaft, Homofeindlichkeit und männlicher Abspaltung von Weiblichkeit, Geschlecht, Alkohol- & Drogenkonsum, Umgang mit Gewalt.
Einen Einblick in die Inhalte vergangener Akademien findet ihr hier: Material

Zeit und Ort
Die Akademie findet dieses Mal in der Nähe von Erfurt statt. Sie beginnt am 29. Mai 2020 (Freitag). Um 18 Uhr solltet ihr angereist sein, um 19 Uhr starten wir pünktlich mit dem Programm. Es ist uns wichtig, dass ihr dann da seid.
Die Akademie endet am 03. Juni (Mittwoch) um 14 Uhr bzw. inklusive Aufräumen und Reinigung gegen 16 Uhr – wir freuen uns, wenn einige Teilnehmenden dafür etwas länger bleiben.

Barrierefreiheit, Katzen, Hunde
Leider ist der Ort der Veranstaltung nicht barrierefrei. Auf dem Gelände gibt es eine Katze, für Menschen mit starker Katzenallergie können wir die Veranstaltung also leider nicht empfehlen. Wenn ihr (nur) eine leichte Katzenallergie habt, schreibt uns gern an, es gibt z.B. Schlafplätze, wo keine Katze hinkommt. Hunde sind auf dem Gelände nicht erwünscht.

Kosten
Wir beantragen Fördermittel, können aber noch nicht sagen, wie hoch die Kosten dieses Mal sein werden. Sehr grob geschätzt rechnen wir mit rund 100 Euro pro Teilnehmer*in (Fahrtkosten, Übernachtung, Essen). Unabhängig von der Höhe der Gesamtkosten wird es ein solidarisches Prinzip geben, sodass jede_r teilnehmen kann, auch wenn die eigenen finanziellen Mittel begrenzter sind.

Anmelden
… könnt ihr euch per Mail an profemak(at)riseup.net. Der Zeitraum für Anmeldungen endet am 15. Mai 2020. Meldet euch aber bitte so früh wie möglich an, damit wir besser kalkulieren und rechtzeitig noch breiter einladen können. Die Teilnehmer_innenanzahl ist auf 35 Personen begrenzt. Wegen unseres Konzepts (unter anderem Kleingruppenarbeit und Großgruppenatmosphäre) ist nur eine Teilnahme über die gesamte Dauer (29. Mai bis 03. Juni) möglich.

Bitte teile uns bei der Anmeldung mit:
1. ob und mit wie vielen Kindern du anreist, für die du dir Betreuung wünschst
2. ob du Kinder betreuen möchtest. Das kann durchaus bedeuten, dass du nur eingeschränkt an der Kleingruppenarbeit teilnehmen kannst.
3. ob du relevante Allergien (z.B. eine Katzenallergie) und/oder Lebensmittelunverträglichkeiten hast (das Essen ist vegan)
4. ob du im Haus schlafen willst oder ein Zelt mitbringst
5. ob du ein cis -und endogeschlechticher Mann bist – wir erfragen dies, um festzustellen, wie viele cis- und endogeschlechtliche Männer im Verhältnis zu FLINT*-Personen da sein werden und diese Verteilung auf Anfrage nennen zu können (Definition oben)
6. ob du dir wünscht, dass deine Emailadresse auf einen extra Verteiler kommst, über den du mit anderen Teilnehmer_innen eine gemeinsame Anreise absprechen kannst.
7. und was du sonst noch brauchst, um dich wohl zu fühlen.

Fragen?
Schreibt uns an: profemak(at)riseup.net

Invitation for the Pro_feminist Academy 2020

May 29 to June 3, 2020 near Erfurt

---- Please forward only to your friends and small email-lists ----

What is it about?
It is about feminism, patriarchy and gender-specific socialization.
We use the word academy not in the meaning of university, although some parts are of theoretical nature. The Profem_minist Academy rather wants to provide a space for facing our biographical background and personal inclusion in patriarchal structures.
We want to bring feminist theories together with contemplation about our personal entanglement and attitude in the patriarchal system. And we want to gain awareness about our possibilities to fight feminist fights or to support them as an ally.
Profeminism is often mentioned where people – often cisgender and endosex men – do not want to adopt the word “feminism”. For example, because they do not experience certain feminist struggles or do not experience a specific type of patriarchal violence from their position.
We as a partly cis-endo-male preparation group of the Academy want to tie in with this thought.
The Academy wants to strengthen both: Feminism and profeminism. A dynamic underline moves through our “Profemini_st”, since it’s separation is as brittle as the binary gender system itself.
People who match with the gender identity they got assigned at at birth are called cisgender. Cis means not trans*. People who are not inter*sex are called endosex. Their bodies fit in the medical norm of male or female bodies.

Who is invited?
Everyone who is interested in the topics of the Academy and claims an emancipatory attitude. Five similar Academies already took place since 2015. However, it is not necessary to have attended one of the previous Academies in order to be able to participate in the sixth Academy.

Remark:
Till now both the organization group and the event itself where mainly consisting of cis-endo-male participants. The main topic was and is masculinity, although a shift to more diverse topics occurred which focus more on other gender identities.
On one hand does the Academy want to provide room for women, lesbians, inter*, non-binary and trans* people. A room, in which they can deal with their own (learning) priorities. There will be the possibility to form peer groups without cis-endo-men. (more info about peer groups in the next paragraph.)
On the other hand is the Academy a space for cis-endo-men to expose themselves to feminism and patriarchy. A situation that could be with good reason experienced as exhausting and tension-filled by FLINT* people
This contradiction is part of the Academy since its beginnings.

Concept / timetable
The Academy is not a workshop and there will be no workshops. Instead the participants will decide for themselves what they want to work on. At the start of the Academy small peer groups of three to five people will form.
The process of group forming will consider knowledge of language, preference of topics, needs for groups of a specific gender and everything that could be important to you. Most of the day will be spent in these peer groups. But there will be periods of time where all participants can meet and also time to tend to oneself.
A key element of the Academy will be the puzzle pieces. Puzzle pieces are texts and suggestions of methods to approach them, which are prepared beforehand. Every peer group may choose to work on a few of them over the course of the next few days.

Topics
These topics from previous academies will be provided:
Sexuality, Rape Culture, Topless, Men’s Groups, Trans*- Allyship, Masculinity and Emotions,
Reproductive Work, Relational & emotional labour, Parenthood, Homophobia and male distinction from Femininity, Gender_Sex, Alcohol & Drugs consumption, Dealing with violence.

Materials of past academies can be found here: Material

Time and Space
This time the academy will take place near Erfurt. It starts on May 29, 2020 (Friday). You should have arrived at 6pm, at 7pm we will start with the program on time. It is important to us that you are there on time.
The academy ends on June 3rd (Wednesday) at 2pm or, including cleaning up, at 4pm. We are happy if some participants stay a little longer.

Accessibility, Cats, Dogs
Unfortunately the location is not wheelchair accessible.
There will be one cat on the site. For people with strong cat allergy we would not recommend the event. If it is (only) light cat allergy, please write us. There will be sleeping places which the cat can not reach.
Dogs are not allowed on the site.

Costs
We will try to get funding, but are unable to estimate the expenses at this moment. Quite vaguely, we expect the average price per participant to be something around 100 Euro (costs for traveling, sleeping and food combined).
Independently from what it will cost, we will make it possible for everyone to attend through a solidarity concept, even if your budget would normally not allow you to.

Registration
Please sign up by sending an email to profemak@riseup.net, if you want to participate. The deadline for registration is the 27th of May 2020, but please sign in as so as possible so that we can plan ahead and invite accordingly. We have limited the number of participants to 35. Since our concept involves small group work and builds on the overall group atmosphere, it is only possible to participate for the whole duration of the Academy (29th May til 3rd June).

Please tell us:
1. whether or how many children are taking part with you. And if you wish to have child care for them arranged.
2. if you want to care for your child/children by yourself. Which could limit your capability of participating in small group work.
3. whether you have any food intolerances (we cook vegan) and allergies (e.g. cat allergy)
4. whether you are planning to stay in the house or want to bring your own tent.
5. whether you are a cis-endo man – we ask this to see how the relation between cis-endo men and FLINT* people will be and to name this relation in case somebody asks us (definition above)
6. whether you would like your email address to be sent to a separate mailing list that you can use to coordinate a journey with other participantsts
7. and everything else you need to feel comfortable.

Questions?
Feel free to contact us through: profemak(at)riseup.net

Einladung zur Pro_feministischen Akademie 2019

7. bis 12. Juni 2019 in der Nähe von Erfurt

---- English version below ----

---- bitte an Freund_innen und über kleine Verteiler weiterleiten ----

Worum gehts?
Es geht um Feminismus, um Patriarchat und um geschlechtliche Gewordenheit. Die profem_inistische Akademie ist keine Akademie im Sinne einer Hochschule. Obwohl Teile ihrer Inhalte eher theoretisch sind, bietet sie einen Raum dafür, uns mit unseren biografischen Hintergründen und persönlicher Einbindung in patriarchale Strukturen auseinanderzusetzen. Wir wollen feministische Theorien und die Reflexion über persönliche Verstrickungen und Haltungen im Patriarchat miteinander in Verbindung bringen und uns dadurch bewusster darüber werden, was unsere Möglichkeiten sind, feministische Kämpfe zu kämpfen oder sie als Verbündete zu unterstützen.

Von Profeminismus ist häufig da die Rede, wo sich Personen – oft cis- und endogeschlechtliche Männer – nicht das Wort „Feminismus“ aneignen wollen, weil sie zum Beispiel aus ihrer Position heraus eine bestimmte Form patriarchaler Gewalt nicht erfahren oder weil sie bestimmte feministische Kämpfe nicht kämpfen. Wir als zum Teil cis-endo-männliche Vorbereitungsgruppe der Akademie knüpfen an diesen Gedanken an. Die Akademie soll beides stärken: Feminismus und Profeminismus. Wie die zweigeschlechtliche Ordnung ist aber auch diese Unterteilung brüchig, deshalb wandert ein dynamischer Unterstrich durch das „profemin_istisch“.
Als cisgeschlechtlich werden Menschen bezeichnet bei denen die eigene Geschlechtsidentität mit dem bei Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt. Cis bedeutet nicht-trans*. Als endogeschlechtlich werden Menschen bezeichnet, die nicht inter*sex/ -geschlechtlich sind, die also nie mit der medizinischen Norm konfrontiert wurden (z.B. in Form von Genitalverstümmelung), ihr Körper sei keinem binären Geschlecht zuzuordnen.

Wer ist eingeladen?
Alle, die sich für die Themen interessieren und einen emanzipatorischen Anspruch haben. Fünf ähnliche Akademien haben seit September 2015 bereits stattgefunden. Es ist aber keine Voraussetzung für die Teilnahme an der sechsten Akademie, an einer der vorherigen teilgenommen zu haben.
Anmerkung:
Sowohl in den bisherigen Orga-Gruppen als auch bei den Akademien selbst waren viele Cis-endo-Männer. Ein inhaltlicher Schwerpunkt war und ist Männlichkeit, auch wenn es eine Verschiebung hin zu mehr Inhalten gab, die andere Geschlechtlichkeiten/Geschlechtsidentitäten sowohl mehr betreffen als auch mehr thematisieren. Einerseits soll die Akademie einen Raum für Frauen, Lesben, Trans*- und Inter*personen bieten, in dem sie sich gut mit eigenen (Lern-) Schwerpunkten mit den Inhalten auseinandersetzen können. So gibt es auch die Möglichkeit, Bezugsgruppen ohne Cis-endo-Männer zu bilden. (Mehr zu den Bezugsgruppen im Folgeabsatz.) Andererseits ist die Akademie ein Raum, in dem sich auch Cis-endo-Männer mit starkem Selbstbezug mit Feminismus und Patriarchat auseinandersetzen. Was von FLTI*-Personen oft mit guten Gründen als spannungsreich und/oder ermüdend erlebt wird. In diesem Widerspruch bewegt sich die Akademie seit ihrer Entstehung.

Konzept/Tagesablauf
Die Akademie ist kein Workshop und beinhaltet keine Workshops. Womit sich die Teilnehmenden auseinandersetzen, bestimmen sie maßgeblich selbst. Zu Beginn der Akademie bilden wir kleine Bezugsgruppen von drei bis fünf Personen. Dabei werden Sprachkenntnisse, Bedürfnisse nach geschlechterspezifisch zusammengesetzten Gruppen und weitere Bedürfnisse berücksichtigt. In den Bezugsgruppen verbringen die Teilnehmenden einen großen Teil des Tages, es gibt aber auch Zeiträume, in denen wir als Gesamtgruppe zusammenkommen, und Zeit, um sich zurückzuziehen.

Methodischer Kernbestandteil der Akademien sind die Puzzleteile. Dies sind eine Reihe vorbereiteter Texte und Methodenvorschläge, von denen jede Kleingruppe im Verlauf der Tage mehrere auswählen und bearbeiten kann.

Inhalte
Wie in der Vergangenheit wird es unter anderem Puzzleteile zu folgenden Themen geben: Sexualität, Rape Culture, Oberkörperfrei, Männergruppen, Trans*-Verbündetenschaft, Maskulinität und Emotionen, Vier-in-einem-Perspektive, Feminismus und Commons, Männlichkeit und Gesundheit.
In der Entstehung begriffen sind weitere Puzzleteile zu: Reproduktionsarbeit, Beziehungsarbeit & emotionale Arbeit, Elternschaft, Homofeindlichkeit und männlicher Abspaltung von Weiblichkeit, Geschlecht, Alkohol- & Drogenkonsum, Umgang mit Gewalt.

Einen Einblick in die Inhalte vergangener Akademien findet ihr hier: Material

Zeit und Ort
Die Akademie findet dieses Mal in der Nähe von Erfurt statt. Sie beginnt am 7. Juni 2019 (Freitag). Um 18 Uhr solltet ihr angereist sein, um 19 Uhr starten wir mit dem Programm.
Die Akademie endet am 12. Juni (Mittwoch) um 13 Uhr bzw. inklusive Aufräumen und Reinigung gegen 15 Uhr – wir freuen uns, wenn einige Teilnehmenden dafür etwas länger bleiben.

Barrierefreiheit, Katzen, Hunde
Leider ist der Ort der Veranstaltung nicht barrierefrei. Auf dem Gelände gibt es eine Katze, für Menschen mit starker Katzenallergie können wir die Veranstaltung also leider nicht empfehlen. Wenn ihr (nur) eine leichte Katzenallergie habt, schreibt uns gern an, es gibt z.B. Schlafplätze, wo keine Katze hinkommt. Hunde sind auf dem Gelände nicht erwünscht.

Kosten
Wir beantragen Fördermittel, können aber noch nicht sagen, wie hoch die Kosten dieses Mal sein werden. Sehr grob geschätzt rechnen wir mit rund 100 Euro pro Teilnehmer*in (Fahrtkosten, Übernachtung, Essen). Unabhängig von der Höhe der Gesamtkosten wird es ein solidarisches Prinzip geben, sodass jede_r teilnehmen kann, auch wenn die eigenen finanziellen Mittel begrenzter sind.

Förderung
Wir freuen uns, dass die diesjährige Profemi_nistische Akademie durch
die „Hannchen-Mehrzweck-Stiftung – schwul-lesbische Stiftung für queere Bewegungen“ (hms-stiftung.de) und die Rosa-Luxemburg-Stiftung (rosalux.de) gefördert wird.

Anmelden
… könnt ihr euch per Mail an profemak(at)riseup.net*. Der Zeitraum für Anmeldungen endet am 27. Mai 2019. Meldet euch aber bitte so früh wie möglich an, damit wir besser kalkulieren und rechtzeitig noch breiter einladen können. Die Teilnehmer_innenanzahl ist auf 35 Personen begrenzt. Wegen unseres Konzepts (unter anderem Kleingruppenarbeit und Großgruppenatmosphäre) ist nur eine Teilnahme über die gesamte Dauer (7. bis 12. Juni) möglich.

Bitte teile uns bei der Anmeldung mit:
1. ob und mit wie vielen Kindern du anreist, für die du dir Betreuung wünschst
2. ob du Kinder betreuen möchtest. Das kann durchaus bedeuten, dass du nur eingeschränkt an der Kleingruppenarbeit teilnehmen kannst.
3. woher du anreist, wenn eine gemeinsame Anfahrt gewünscht ist – wir vermitteln dich dann mit anderen Teilnehmenden aus deiner Gegend
4. ob du relevante Allergien (z.B. eine Katzenallergie) und/oder Lebensmittelunverträglichkeiten hast (das Essen ist vegan)
5. ob du im Haus schlafen willst oder ein Zelt mitbringst
6. ob du ein cis -und endogeschlechticher Mann bist – wir erfragen dies, um festzustellen, wie viele cis- und endogeschlechtliche Männer im Verhältnis zu FLTI*-Personen da sein werden und diese Verteilung auf Anfrage nennen zu können (Definition oben)
7. ob es für dich okay ist, deine Emailadresse weiterzugeben für die gemeinsame Anreise
8. und was du sonst noch brauchst, um dich wohl zu fühlen.

Fragen?
Schreibt uns an: profemak(at)riseup.net*